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RLT-Ultramarathon in Rodgau (50km)

29. Januar 2005

Ein 50km-Ultra als Trainingseinheit - geht das? Ja, bei "betreutes Laufen" in Rodgau: 10x 5km im Kreis und jede Menge Geschichten. :-)


Rodgau Nachdem Julia und ich uns gestern Abend bei Angela leckeren Auflauf, Rotwein, Yukon- und Badwaterbilder, sowie eine Mütze Schlaf genehmigt haben, stehen wir jetzt bei -8° in Rodgau. Eigentlich ist Rodgau ja das St. Moritz der Ultraszene: Gleich zu Jahresbeginn, wo der Laufkalender noch Lücken hat heißt es "Sehen und gesehen werden". Ich sehe, und zwar eine Menge bekannter Gesichter. Gerald, Gaby, Bernhard, Rainer und viele viele mehr...

Die Anmeldung ist rasch erledigt, nicht ohne auf dem Weg dorthin viele Hände geschüttelt zu haben - u.a. auch die von Transeuropalauf-Sieger Robert Wimmer, der noch ganz übernächtigt vom Fernsehauftritt am Vorabend ist.

Der Lauf: Startschuss. Kalt! Die Strecke kenne ich noch von 2003, das Wetter ist schön, und so kann ich die 10 Runden a 5km durch Wald und über Felder genießen, ohne auf irgendetwas achten zu müssen. Selbst an die pünktliche Verpflegung braucht man nicht zu denken - die beiden Stände liegen kurz vor und nach Start- und Ziel, also einfach zugreifen und gut ist's.

Es dauert keine halbe Runde, da gibt sich mein Nebenmann als Jürgen (Steppenhuhn "Aragon") zu erkennen, der ebenfalls im Herbst beim Deutschlandlauf mitmachen wird. Damit ist natürlich der Gesprächsstoff für die nächsten 9 Runden gesichert (hehe). Wir sind mit 5:15-5:20min/km recht zügig unterwegs, werden aber nach er 3. Runde bereits vom Führenden überholt. Das macht die stupide Runden-kreiserei wieder wett, wenn man als Ausgleich dafür etwas mehr von den Teilnehmern mitbekommt - sei es durch überrunden oder überrundet werden.

Am Rande der Strecke friert sich Julia alles ab, sogar der Akku der Camera gibt auf. Ich mag nicht mit ihr tauschen :) Ronja dreht am Rad, weil alle vorbei laufen und sie ruhig sitzen bleiben soll. Ich halte jedes mal für ein paar Sekunden und bemerke erst jetzt wie meine Kleidung in der Kälte dampft. Also weiter...

Zwischendurch im Waldstück hantieren ein paar Waldarbeiter mit ihren Kettensägen. Direkt neben der Strecke knacken und krachen Äste und plötzlich fällt ein Baum mit lautem Getöse zu Boden. Ohne Vorwarnung und instinktiv beteiligen sich 10-20 Läufer an einer Sprintwertung, die aber nicht mit in die Platzierung einfließt.

Die letzten Rundenzeiten bleiben erfreulicher weise konstant - kein Einbruch in Sicht. Ich verliere zwar Aragon am Getränkestand, treffe ihn aber später bei der Aftershow-Party mit Ryan und Georg wieder. Irgendwann nach 4:25h ist schließlich auch die zehnte Runde beendet. Genug für heute. Leider sind die Duschen nicht mehr gemischt wie vor 2 Jahren, dafür aber frisch renoviert und heiß ;-) Es lohnt sich also trotzdem... in St. Mor.. ähhh, Rodgau.

Team Ronja present

TorTour de Ruhr - längstern Nonstoplauf Deutschlands.

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